Einführung in Saugroboter Technik
Hier finden Sie eine kurze Erklärung zur Funktionsweise von Saugrobotern allgemein inklusive einer Übersicht über die verschiedenen Sensorenarten, Reinigungsstragien und Reinigungswerkzeuge. Alle hier zusammengestellten Informationen beruhen auf den Erfahrungen, die wir mit den Saugrobotern in unserem Programm gesammelt haben. Zu jeder einzelnen Erklärungen haben wir jeweils ein Bild von einem Roboter in unserem Programm eingebaut, sofern dadurch die Erklärung leichter wurde.
| Übersicht |
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| Einführung |
Die meisten Haushalte saugen einmal die Woche die Böden in der Wohnung oder dem Haus. Dabei ist es natürlich wichtig, dass man nur möglichst wenig Zeit fürs Staubsaugen aufwenden muss. Und wir wissen, wovon wir reden, schließlich gilt hier in Stuttgart die schwäbische Kehrwoche!
Damit man also schnell fertig wird, haben herkömmliche Staubsauger eine möglichst hohe Saugleistung, um im optimalen Fall nach einmal saugen auch gleich den ganzen Schmutz zu entfernen. Bei Saugrobotern ist das anders: Die haben Zeit. Dem Roboter ist es egal, ob er einmal, zweimal oder zehnmal über die gleiche Stelle fahren muss, bis der Schmutz entfernt wurde. Und als Besitzer eines Saugroboters werden Sie schnell feststellen: So sauber war der Boden noch nie. Aber wie schaffen die Saugroboter das Kunststück, weniger Saugkraft zu haben und trotzdem besser zu reinigen? Darauf und auf viele andere Fragen werden wir im Folgenden versuchen, eine Antwort zu geben.
| Reinigungsstrategie |
| Zufall: Alle Geräte beherrschen ein mehr oder weniger zufälliges Abfahren der Umgebung. In diesem Modus werden verschiedene geometrische Muster von den Saugrobotern genutzt, um möglichst effizient auch in die hintersten Winkel eines Zimmers zu gelangen.Die verschiedenen Reinigungsmuster werden in festgelegten Zeitintervallen abwechselnd genutzt und sorgen so für eine gute Reinigung, auch wenn unter Umständen kleine Bereiche nicht bei jedem Reinigunsdurchlauf erreicht werden. Sobald ein Saugroboter aber täglich, beispielsweise durch automatischen Start zu einer bestimmten Uhrzeit, reinigt, ist das Saugergebnis trotzdem gut. |
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| Systematisch: Anders als beim Zufallsmodus werden hier nicht nach kurzen Abständen das Reinigungsmuster gewechselt, sondern ein Muster gezielt abgefahren. Meistens fahren Saugroboter dabei einfach strikt geradeaus, bis sie an ein Hindernis kommen. Anschließend dreht der Saugroboter ab und fährt leicht versetzt die Strecke wieder zurück. Dadurch wird sichergestellt, dass während der Reinigung auch tatsächlich jeder Bereich gereinigt wird. Nachteil bei diesem Modus ist, dass zuviele Hindernisse mitten im Raum störend wirken, da diese dann einen Reinigungsschatten werfen, in den der Robot unter Umständen nicht hineingelangt. Daher ist diese Reinigungsstrategie besonders für große Räume zu empfehlen, in denen wenig Möbel stehen, wie z.B. ein Esszimmer. |
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| Sensorengesteuert: Neuere Modelle verfügen über Schmutzsensoren, mit denen besonders stark verschmutze Bereiche erkannt und dann besonders intensiv gereinigt werden können. Anschließend setzt der Saugroboter dann je nach gewähltem Programm wieder die Reinigung im systematischen oder Zufallsmodus fort. |
| Reinigungswerkzeuge |
| Walzenbürste Meist in der Mitte des Saugroboters befindliche Bürste, die den Boden ähnlich wie beim Kehren mit einem Besen reinigt. |
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| Saugmotor Die meisten Saugmotoren bei Saugrobotern bieten zwischen 30 und 50 Watt Leistung. Einige Modelle sorgen mit Ihrer Zyklontechnik dabei für eine besonders effektive Saugleistung. |
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Seitenbürste Die Seitenbürste dient dazu, Staub und Schmutz von den Rändern und Ecken eines Raumes in die Mitte zur Walzenbürste zu kehren |
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| Düsen Seitliche Düsen ersetzen die Seitenbürste und wirbeln den Staub auf, damit er anschließend eingesaugt werden kann. Sehr effektiv in Ecken. |
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| Wischtuch Ein Wischtuch oder Flies dient dazu, den Boden zu polieren. Zusätzlich ist bei manchen Modellen (beispielsweise Mamirobot Serie) auch feuchtes Aufwischen des Bodens mit Hilfe dieser Tücher möglich. Saugroboter die nass aufwischen können, werden meist Wischroboter oder einfach Putzroboter genannt. |
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| Sensoren |
| Stoßstange Ein mechanischer Sensor, welcher einen Kontakt mit einem Hindernis meldet und den Saugroboter dann abdrehen lässt. Dabei wird direkt hinter der Stoßstange ein Kontaktschalter durch den Aufprall nach hinten gedrückt und löst so das Abdrehen aus. |
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Absturzsensoren Erkennen Absätze wie Treppen oder hohe Schwellen und verhindern, dass der Saugroboter abstürzt. Dabei handelt es sich um kleine optische Detektoren. |
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Schmutzerkennungssensoren An Stellen mit besonders viel Schmutz, meistens gemessen an der Menge an Staub die gerade aufgesaugt wird, erlaubern es einem Saugroboter, stark verschmutzte Stellen zu erkennen und gezielt für längere Zeit zu reinigen. |
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Lichtsensoren Die Lichtsensoren dienen dazu, den Saugroboter aus Bereichen zu navigieren, in denen er nach Beendigung seines Reinigungsdurchlaufs nicht liegen bleiben soll: Unter Sofas, Schränken oder anderen schwer zugänglichen Stellen. Bei Modellen mit Ladestation sind diese Sensoren im Normalfall nicht notwendig, da der Saugroboter sowieso an die Ladestation zurückkehrt und damit gar nicht an unzugänglichen Stellen liegen bleiben kann. Trotzdem haben viele Geräte diesen Sensorentyp auch mit Ladestation eingebaut, um beispielsweise in anderen Stockwerken oder abgegrenzten Räumen eine problemlose Reinigung zu ermöglichen. |
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| Magnetdetektoren Magnetdetektoren ermöglichen sehr komfortabel das Absperren bestimmter Bereiche, in die ein Saugroboter nicht fahren soll. Dazu wird einfach ein Magnetband um den Bereich geklebt und der Roboter fährt nicht mehr an diese Stelle. |
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Basisleitstrahl Meistens im Infrarot Bereich. Durch diesen Strahl findet der Saugroboter seine Ladestation und dockt zuverlässig an. |
| Filter und Zusatzsysteme |
| HEPA Ein Feinstaubfilter nach der HEPA Klassifiezierung erleichtert vor allem Allergikern das Leben, da mit diesen Filtern auch kleinste Teilchen noch aus der Luft gesaugt werden. |
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UV Lampe Eine UV Lampe hilft bei der Bodendesinfektion, da Mikroorganismen sehr anfällig für UV Strahlung sind. Für eine effektive Bodenhygiene ist es aber sehr wichtig, dass der Saugroboter möglichst häufig benutzt wird, da sonst die Wirkung stark verringert wird. |
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| Ionisator Der Luftionisator sorgt für eine angenehme Raumluft, ähnlich dem Effekt nach einem Gewitterregen. |
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| Ladestation |
| ohne Geräte ohne Ladestation müssen manuell geladen werden und können sich daher nicht selbst nach der Reinigung neu aufladen. |
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| nicht-programmierbar Diese Ladestation ermöglicht es dem dem Saugroboter, sich nach einem Reinigungsdurchlauf selbstständig wieder aufzuladen. Dadurch steht das Gerät dann nach Beendigung des Ladevorgangs wieder zur Verfügung. Der Start der Reinigung erfolgt aber in jedem Fall manuell, beispielsweise durch Betätigen einer Start Taste oder durch die Fernbedienung. |
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programmierbar Eine programmierbare Ladestation bzw. dieselbe Funktion im Saugroboter ermöglicht einen vollautomatischen Reinigungsablauf. Eingestellt wird lediglich Wochentag und Uhrzeit und schon fährt der Saugroboter zur festgelegten Zeit los. Besonders praktisch ist dies, wenn man den Roboter seine Arbeit machen lassen kann, während man nicht zu Hause ist. Manche Geräte bieten auch mehrere Startzeiten pro Tag. Dies ist besonders für Büros zu empfehlen, da hier sehr flexibel außerhalb der Arbeitszeiten die Bodenreinigung organisiert werden kann |
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| mit Absaugstation Saugroboter mit Absaugstation entleeren den Staubbehälter des Roboters automatisch am Ende eines Reinigungsvorgangs. Dadurch bleibt das lästige Entleeren der Staubbehälter erspart und man muss kaum noch manuell etwas zur Reinigung beitragen. |
| Batterie |
| NiMH Nickel Metallhydrid Akku, wiederaufladbar. Je nach Modell variieren gespeicherte Energiemenge und Lebensdauer. |
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| Li-Ionen Lithium Ionen Akku, wiederaufladbar. Je nach Modell variieren gespeicherte Energiemenge und Lebensdauer. |


















